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BERICHT


 

Turnier 13 06.07.2016

Klaus Massling Wochenpreis





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Teilnehmer: 29

Gäste: 5



Bruttorede:
Bruttorede von Thorsten Malzkorn.

Aus den Scorekarten:

Fünf Birdies spielte:
Thorsten Malzkorn (5+9+14+15+18).
8 Teilnehmer spielten jeweils ein Birdie.


 
Die Sieger:


Brutto

Thorsten Mazkorn
Amjad Liaquat
Tobias Gall
Klaus Herrmann

Netto A

Amjad Liaquat
Klaus Herrmann
Heinz-Willi Tacke
Thorsten Malzkorn

Netto B

Dietmar Schädlich
Dieter Niechcial
Theo Weber
Jiri Vajbar-Kleemann

Longest Drive / Bahn 2
Stefan Por

Nearest to the Pin / Bahn 17
Klaus Herrmann
5,72 Meter (Par)(Fahne oben)

Nearest to the Pin 2 / Bahn 8
Gerald Friedauer
0,43 Meter (Par)


Punkte

34
29
20
19

Punkte

37
36
36
36

Punkte

36
34
33
33


HCP

1,4
5,7
8,4
16,8

HCP

5,7
16,8
15,3
1,4

HCP

17,7
21,1
18,3
27,8


Bericht Turnier 13

Endlich wieder Golf! Zweimal war das Servico-Turnier ausgefallen, und auch in der Zeit dazwischen war der Platz meist so unbespielbar, wie er nur unbespielbar sein konnte. Es gibt diverse Videos und Bilder, bei deren Ansicht man hätte meinen können, auf unserer Anlage könne man nie mehr Golf spielen.

Am Mittwoch war es schon wieder ganz ordentlich, zumal wir mit Besserlegen gespielt haben. Es gab aber noch viele blaue Pfähle, und an der einen oder anderen Stelle hätte man weitere setzen können. Wir wollen aber nicht klagen, sondern froh sein, dass wir nun wieder spielen können.

Herren-Capitän Dieter Niechcial wies noch einmal auf eine angemessene Spielzeit hin. Es könne nicht sein, dass ein Flight mit einer Stunde Verspätung ins Clubhaus komme. Da kann man ihm nur Recht geben, denn es ist auch unfair gegenüber den Vorderflights, sie so lange warten zu lassen.

Die mangelnde Spielpraxis hat wohl dazu geführt, dass es nur eine einzige Unterspielung gab. Allerdings waren wir auch nur 29 Starter, da etliche Stammteilnehmer im Urlaub oder bei Ligaspielen beschäftigt waren.

Dietmar Schädlich verpasste als B-Nettosieger eine Unterspielung nur ganz knapp und gewann mit 36 Punkten. Es folgten Dieter Niechcial (34) und Theo Weber (33).

Die Unterspielung gelang Amjad Liaquat der mit 37 Punkten abschloss. Klaus Herrmann und Heinz Willi Tacke wurden mit 36 Punkten Zweiter und Dritter. Auch der Viertplatzierte Thorsten Malzkorn hatte 36 Punkte.

Thorsten Malzkorn vom GC Burg Zievel (HC 1,4) gewann die Bruttowertung mit einer ganz tollen 74er-Runde und 34 Bruttopunkten. Er hatte zwar einen schwierigen Start, spielte dann aber fünf Birdies (6, 9, 14, 15, 18). Für die zweiten Neun stand eine 35 auf seiner Scorekarte. Rang zwei belegte Tobias Gall (20.).

Den Longest Drive gewann Stefan Por vom GC Oberhausen. Klaus Herrmann holte den Nearest to the Pin (Loch 17 Fahne oben) und Gerald Friedauer lag an der Bahn 8 mit dem zweiten Schlag nur noch 43 Zentimeter neben der Fahne.

Da der Birdie Pool in den letzten Wochen nicht geknackt worden war, kamen nun die Löcher 3, 11 und 16 in die Wertung. Den Gewinn teilen sich Lothar Kunze, Friedrich Krull und Gottlieb Wagenknecht. Alle drei Birdies wurden auf der Bahn 11 gespielt. (RW)

Regelkunde mit Ralf Weihrauch

Das hohe Rough an einigen Löcher, besonders aber an der 13, frisst momentan viele Bälle. Daher ist der provisorische Ball meist gleichzeitg der neue Ball im Spiel, da es meist vergebene Liebesmüh ist, durch das hohe Gras zu staken und den ersten Schuss zu suchen.

Wie wir alle wissen, wird ein provisorischer Ball dann gespielt, wenn der ursprüngliche Ball im Aus oder im Gelände verloren sein könnte. (Regel 27-2).
Es ergab sich nun in unserem Flight einige Male die Situation, dass der betroffene Spieler die Flightpartner bat, nicht zu suchen, weil er den Ball verloren gebe. Wir haben das respektiert und nicht gesucht, weil wir nette Menschen sind.

So einfach ist das aber im Zweifelsfall nicht. Ein Ball ist nur dann verloren, wenn er im Aus ist oder nach fünf Minuten nicht gefunden wird. Ausnahmen gibt es nur, wenn der Ball von etwas nicht zum Spiel Gehörigen fortbewegt wurde (18-1), in einem Hemmnis (24-3), in Boden in Ausbesserung (25-1) oder in einem Wasserhindernis verloren ist. Dann müssen die entsprechenden Regeln angewendet werden.

Wird der ursprünglich Ball doch gesucht und wird gefunden, bleibt er der Ball im Spiel, der provisorische Ball muss dann aufgehoben werden.
Die Flightpartner können durchaus den Ball suchen, auch wenn der Spieler das nicht will. Auf keinen Fall kann der Spieler seinen Ball für verloren erklären (Dec 27-2b/6) oder den Fund ignorieren (Dec. 27-2c/2).

Das kann sogar Vorteile haben. Sollte ein Spieler seinen Ball für verloren erklären, findet ihn dann aber doch gut spielbar, darf er ihn weiterspielen, solange die fünf Minuten noch nicht vorbei sind.

Wann wird der provisorische Ball aber nun zum Ball im Spiel? Zuallererst natürlich wenn der erste Ball tatsächlich im Aus ist oder nach fünf Minuten nicht gefunden wird.
Der Spieler darf den provisorischen Ball solange spielen, bis er an dem Ort liegt, an dem sich der ursprüngliche Ball vermutlich befindet. Erst von da an ist er der Ball, der in die Wertung kommt, wenn der erste Ball nicht gefunden wird.
Zweitens kommt er ins Spiel, wenn er von einem Ort gespielt wird, der näher zum Loch liegt, als der Ort, an dem der ursprüngliche Ball verloren sein könnte.

Nehmen wir nun an, es sei ein Ligaspiel, in dem es um alles geht. Ein Spieler leistet sich an Loch 17 ein Socket ins Rough, schlägt den provisorischen aber ganz nah ans Loch.
Nun gehen die Flightpartner hin und suchen den ersten Ball. Der Spieler sollte nun ganz schnell zum Grün laufen und einlochen. Dann kann er sich die vier aufschreiben, wenn der erste Ball bis dahin nicht gefunden wurde.

Zu beachten ist: Hätte der Spieler den Provisorischen eingelocht, wird dieser erst dann zum Ball im Spiel, wenn er ihn aus dem Loch holt (Dec. 27-2b/3). Also sollte der Spieler auch dann seine Beine in die Hand nehmen und zum Loch spurten.



Anmerkungen vom Herren-Captain zum Thema zügiges Golfspielen

Ralf ist bereits im Bericht von Turnier 10 (15.06.2016) ausführlich auf die Möglichkeiten für ein schnelles Golfspielen eingegangen. Aus gegebenem Anlass komme ich heute noch einmal darauf zurück.
Es braucht natürlich niemand schnell im Sinne von überhastet zu spielen, aber es kann auch nicht sein, das jemand so spielt als wenn er ganz alleine auf dem Platz wäre - vor allem nicht in einem Turnier. Schon alleine aus Höflichkeit den anderen Teilnehmern gegenüber.

Im Moment sieht es aber leider so aus das die Turniere von der Zeit her immer öfter unerträglich lang dauern. Darunter leiden vor allem die Siegerehrungen, weil immer weniger Teilnehmer noch anwesend sind.
Um in Bezug auf unerträgliche Zeitverzögerungen konkreter zu werden nachfolgend zwei aktuelle Beispiele:

Damengolf am 05.07.
(es steht mir eigentlich nicht zu etwas zum Damengolf zu sagen, ich mache das aber mal ausnahmsweise und auch nur, weil die Herren das anschließend noch toppen).
Also, beim Damengolf waren vier Flights am Start, und der zweite Flight ist mit einer Verzögerung zur vorgegebenen Zeit auf der Scorekarte von fast 45 Minuten ins Clubhaus gekommen. Da der erste Flight mit nur 10 Minuten Verzögerung ins Clubhaus kam, müssen also zwischen dem ersten und dem zweiten Flight ca. 3 Bahnen frei gewesen sein. Das geht gar nicht!

Herrengolf am 06.07.
Es waren 10 Flights am Start, und es ging relativ zügig, aber dann gab es eine riesige Lücke und der Flight Nurmmer Acht ist mit sage und schreibe fast einer Stunde Verzögerung zur vorgegebenen Zeit ins Clubhaus gekommen. Das geht überhaupt nicht mehr. Da waren also ca. 4 bis 5 Bahnen zum Vorflight frei. Absolut inakzebtabel.

Wie subjektiv so etwas wahrgenommen wird zeigt folgendes: als der betreffende Flight auf die Verzögerung angesprochen wurde war man der Meinung, das der Nachfolgeflight nur an zwei oder drei Bahnen mal warten musste, der Nachfolgeflight sagte aber übereinstimmend, das man ab der Bahn 1 an jedem Abschlag gewartet hat.

Es sollte sich jeder hüten mit dem Finger auf bestimmte Gruppen zu zeigen, denn das "Verzögerungssyndrom" ist nachweislich quer Beet vorhanden: bei Männern und Frauen, bei Jung und Alt, bei niedrigem und hohem Handicap.

Handlungsbedarf?

Da die Verzögerungen immer öfter heftig kritisiert werden, besteht anscheinend Handlungsbedarf. Ich glaube allerdings nicht wirklich dass wir ernsthaft einen Marshal auf dem Platz haben wollen. Falls jedoch jemand bereit wäre diese Aufgabe zu übernehmen kann er sich gerne bei mir melden.

Eine andere Alternative wäre z.B. ab einer bestimmten Zeitüberschreitung Flights aus der Wertung zu nehmen. Dann muss natürlich aber auch geklärt werden wie mit den Nachfolgeflights, die ja vielleicht ohne Verschulden aufgehalten wurden, verfahren wird.

Am Besten wäre es allerdings einige würden endlich ganz einfach mal zügig spielen. Es muss z.B. nicht zwingend jeder noch so aussichtslose Ball gesucht werden der irgendwo im hohen Rough liegt, vor allem wenn es dann noch ein provisorischer Ball ist.
Aber anscheinend können entweder einige den finanziellen Verlust nicht verkraften einen Ball zu verlieren, oder es geht um die Ehre nach dem Motto: "Wir lassen keinen Ball zurück".

Man kann aber auch mal einen Ball einfach aufheben wenn man nur noch durch ein Wunder einen Punkt holen könnte und man sowieso schon im Zeitverzug ist.

Man muss auch nicht jedesmal unzählige Probeschwünge machen, und man muss auch nicht versuchen ein Grün von allen vier Seiten zu lesen, wenn man die Sprache des Grüns sowieso nicht versteht.

Und man kann auch den Nachfolgeflight einfach mal durchspielen lassen, usw. usw.

Es gibt bekanntlich sehr viele Möglichkeiten ein Spiel zu beschleunigen - man muss es aber ganz einfach auch wollen. In diesem Sinne: ein schönes und zügiges Spiel. (Ni)

 

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