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17.09.2020  Bericht / Herren-Cup


Turnier 16 mit durchwachsenen Ergebnissen


Es macht gerade richtig Spaß unseren Platz zu spielen. Es hat sicher nicht an den äußeren Umständen gelegen, wenn manche Runden beim 16. Turnier des Servico Herren-Cups nicht so ausgefallen sind, wie man es erhofft hatte.

Das Wetter spielte auch mit. Zu Beginn lag noch Dunst und Schwüle in der Luft, doch im weiteren Verlauf klarte es auf. Nach den Runden sah man aber einige lange Gesichter im Clubhaus unter den 52 Heimkehrern, da es nicht so lief wie erwartet, wobei das noch eine Untertreibung war.
In der Gruppe B kamen nur zehn von 26 Spielern mit 30 und mehr Nettopunkten ins Clubhaus. Letzte Woche waren es elf von 22.

Hätte Kafka eine Geschichte über Golf geschrieben, wäre meine Runde dabei herausgekommen. Überall standen Bäume, die ich gewissenhaft alle traf, und ich lag nach dem dritten Schlag auf der 2 immer noch 300 Meter vom Loch entfernt.
Auf der 18 biss ich in einen einen Apfel, der gerade frisch vom Zweig gefallen war, und eigentlich sehr lecker aussah, innen aber ziemlich verfault war. Plötzlich tauchte dann auch noch ein Geisterspieler auf, der auf dem Platz nichts zu suchen hatte.
Zudem setzte ein dicker Ast, oder besser gesagt, eine guter Teil eines Baumes, im Biotop an der 10 seinem Leben ein Ende und brach während des Turniers krachend vom Hauptstamm ab, während mein Flight die 18 spielte. Glücklicherweise standen Dirk Gehling und seine Flightpartner noch am Abschlag, und es ist nichts passiert.

Immerhin hat ein Landsmann Kafkas einen Supertag erwischt. Jiri Vajbar-Kleemann spielte 42 Punkte und verbesserte sein Handicap von 24,5 auf 22,1. Auch Heinrich Hollands gelang mit 39 Punkten eine respektable Unterspielung. Auf Platz drei landete Ralf Schlinkert (36), der Bodo Schweds im Computerstechen auf Rang vier verwies.

In der Gruppe A lag der Netto-Schnitt deutlich höher. Andre Deppe gewann im Computerstechen (37) vor Dietmar Schädlich. Friedel Krull wurde mit 34 Punkten Dritter.

Den Bruttosieg sicherte sich nach langer Zeit mal wieder Rainer Schlegel mit 22 Punkten. Auch hier musste ein Computerstechen entschieden, in dem Dirk Gehling die schlechteren Karten hatte.

Der Birdie-Pool ging an nur zwei Spieler, nämlich Dirk Gehling und Michael Rotthäuser.
Und ein Birdie auf der 17 holte nur Klaus Herrmann. (RW)

Regelkunde mit Ralf Weihrauch

„Der Ball muss gespielt werden, wie er liegt!“ so lautet einer der Grundsätze im Golf, der in Regel 9.1a manifestiert ist.

Doch jede Regel hat Ausnahmen. Man kann von einer anderen Stelle spielen, wenn es erlaubt ist, den Ball von einer anderen Stell zu spielen. Ein zweiter Fall tritt ein, wenn die Regeln es verlangen, den Ball aufzunehmen und an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen.

Es passiert öfter mal, dass sich ein Ball während des Rückschwungs oder bei der Ausführung des Schlages bewegt. In diesem Fall darf der Ball nicht zurückgelegt werden, egal was die Bewegung verursacht hat. Der Spieler muss den Ball von der Stelle spielen, an der er nach dem Schlag zur Ruhe kommt. Zudem ist es straffrei, den Ball zu bewegen, um festzustellen, ob eine Strafe anfällt.

Sollte man gegen diese Regel verstoßen, sprich den Schlag wiederholen etc. fällt die Grundstrafe von zwei Schlägen an. (91.b)

Ein Ball gilt als bewegt, wenn er seine ursprüngliche Stelle verlassen hat und an einer neuen zur Ruhe kommt. (9.2a/1) Rollt er nach einer Berührung zurück in die ursprüngliche Lage, gilt er nicht als bewegt.

Die Bewegung muss groß genug sein, damit man sie mit bloßem Auge erkennen kann. Die Zusatz ist wichtig für Profi-Turniere, bei denen oft in der Zeitlupe zu sehen war, dass sich der Ball um einen Nanometer von Stelle bewegt hat.

Natürlich muss es bekannt oder so gut wie sicher sein, dass sich ein Ball bewegt hat.

Die Golfregeln unterscheiden zwischen vier Ursachen, die eine Bewegung auslösen können, bevor der Spieler den Schlag ausführt

- Naturkräfte wie Wind und Wasser

- den Spieler einschließlich Caddie

- den Gegner im Lochspiel einschließlich dessen Caddie

- ein äußerer Einfluss einschließlich jeden anderen Spieler im Zählspiel. (9.2b)

Bei Naturkräften gibt es zwei Möglichkeiten.

Außerhalb des Grüns ist die Bewegung straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden ). (9.3)

Auf dem Grün ist es etwas anders anders, nämlich dann, wenn der Ball sich bewegt, nachdem er aufgenommen und zurückgelegt wurde.

Dann muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Das ist völlig unabhängig davon, was die Bewegung verursacht hat, also auch nach einer Bewegung durch Wind.

Legt man den Ball nicht zurück, hat man vom falschen Ort gespielt und bekommt zwei Strafschläge. (9.1b)

Weitere Punkte der Regel 9 werde ich in der kommenden Woche behandeln. Es sind derer noch viele.






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